Rosettas Reise zum Anfang unserer Zeit

Prof. Karl-Heinz Glaßmeier, Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik, TU Braunschweig

MITTWOCH, 7. SEPTEMBER, 19 UHR


Als der große, englische Naturforscher und Ingenieur Edmund Halley 1705 die Wiederkehr des heute nach ihm benannten großen Kometen für das Jahr 1758 vorhersagte, muss man ihn für einen Fantasten gehalten haben.

Die Idee, eine Messsonde auf der Oberfläche eines Kometenkerns zu landen, mutete Jahrhunderte später ähnlich fantastisch an. Die erfolgreiche Landung der Sonde PHILAE auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko markiert einen der Höhepunkte technisch-wissenschaftlichen Könnens der Menschheit.

Die Messungen erlauben tiefgreifende Ein- und Rückblicke in die Struktur und Dynamik sowie Entstehungsgeschichte von Kometen. Die stoffliche Zusammensetzung und seine anderen Eigenschaften erlauben wichtige neue Erkenntnisse über die Prozesse im frühen Sonnensystem, stellen liebgewordene Hypothesen auf den Prüfstand, werfen zudem auch viele neue Fragen auf.

Dieser Vortrag ist Teil einer Veranstaltungsreihe anlässlich 10 Jahre Bürgerstiftung Wolfsburg und kostet keinen Eintritt.

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